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Tulpe L2
Überblick | Analysekriterien | Ausgabevariablen | Profilanalyse | Syntaktische Komplexität | Literatur

Tulpe L2 – Splashscreen

Seit 2005 wird an Potsdamer Schulen ein durch die Stiftung Mercator finanzierter Förderunterricht erteilt, der sich an Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund richtet. Für die Entwicklung adressatengerechter Fördermaßnahmen stellte es sich als besondere Herausforderung dar, dass es bisher an diagnostischen Instrumenten fehlte, um den Sprachstand am Ende der Brandenburger Grundschule (6. Klasse) feststellen zu können. Dies gilt in besonderem Maße für die Analyse von Schriftlichkeit. Die Beurteilung von “Aufsätzen” scheint schwer zur objektivieren und ist vor allem sehr bearbeitungsintensiv. Allerdings ist in den USA eine computergestützte Auswertung von Schüleraufsätzen seit vielen Jahren etabliert. Hier sind computerlinguistische Analysemodule entwickelt worden, die bestimmte Merkmale der Schreibfähigkeit sehr differenziert erfassen und letztlich zu einer automatisierten Sprachprofildiagnose führen können. Unter dieser Zielstellung ist für die Analyse narrativer Texte ein computergestütztes Verfahren (u.a. TTR – Type-Token-Relation, STR – Satz/Teilsatz-Relation, MTLD – measure of textual lexical diversity etc.) entwickelt worden, dessen theoretische Fundierung und analytische Leistungsfähigkeit im Folgenden skizziert werden.

Weiterführende Links:

  • Der Mercator-Förderunter… Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund durch Studierende
  • Von der Sprachdiagnose zur Sprachförderung